Madame Saphir angesichtig zu werden stellt ein besonderes Erlebnis dar, denn die Realität hält, was die Bilder versprechen.
Es handelt sich bei ihr um eine erfahrene und sehr kompetente dominante Frau, welche erotische Elemente und Dominanz wunderbar zu kombinieren und in Einklang zu bringen versteht.
Sie hat eine aufgeschlossene und herausfordernde Persönlichkeit, beantwortete auch jede meine Fragen sehr ausführlich, ist gleichzeitig stets entspannt und locker - kurzum: Es macht einfach Spaß, ihrer angesichtig zu werden und jedem BDSM- Interessierten kann diese kreative, charismatische Frau nur wärmstens ans Herz gelegt werden.

Madame Saphir, " Willkommen " im Domina - Portrait!
Was hat sie dazu veranlasst, den Beruf Domina auszuüben? Bitte erzählen Sie ein wenig über sich selbst, beschreiben Sie sich und geben Sie den Lesern die Gelegenheit, Sie näher kennenzulernen……


Ganz sicher meine persönliche Veranlagung.
Fesselspiele am Partner habe ich schon ausprobiert, als ich noch keine Ahnung von SM hatte.
Mit der Zeit wurde ich neugieriger und lernte Menschen aus der Szene kennen. Nachdem ich einige Zeit private Erfahrungen im SM Bereich gemacht habe, habe ich meine Neigung zum Beruf gemacht.
Der Beruf der Domina, den ich mit aller Leidenschaft ausübe, hat für mich etwas Geheimnisvolles, Verruchtes.
Dies reizt mich sehr.
Ich bin ein sehr neugieriger Mensch, der Grenzen sucht und sie auch hin und wieder gerne überschreitet.


Sind Sie von Natur aus dominant?


Ja, es fiel mir schon immer schwer mich unterzuordnen oder anzupassen.
In Beziehungen habe ich früher oder später immer die führende Rolle übernommen.


Welche Beschreibung auf Sie träfe am ehesten zu?


Wer ist Madame Saphir?
Sie ist ein Augenmensch.
Wer mit wachen Augen durch die Welt geht, sieht Dinge, wie sie sein könnten. So kann es schon mal passieren, dass sie eine Zeit lang ein fremdes Pärchen beobachtet und dann plötzlich zu ihrem Begleiter sagt: "Findest du nicht auch, die beiden sehen so aus, als kämen sie gerade von einem Rendezvous aus diesem Hotel? Ich wette, er spürt noch lustvoll die Striemen auf seinen Pobacken, die sie ihm zugefügt hat..."

Dann bleibt man stehen, schaut überrascht auf das Pärchen und auf Madame Saphir und fragt sich, ob die beiden Protagonisten wirklich einen so aufregenden Abend hatten.
Wendet man sich Madame Saphir wieder zu, sind ihre Gedanken schon wieder weiter gewandert. Sie loten schon wieder neue Situationen aus, sind wieder in einer neuen aufregenden Fantasie verfangen, haben andere Herausforderungen gefunden.

Eigentlich weißt Du jetzt nicht viel mehr über Madame Saphir und mich.
Aber ich finde, man sollte uns beiden ein wenig Inkognito gönnen. Es wäre doch nur unanständig, wenn wildfremde Menschen auf uns zeigen und tuscheln:

"Die denkt doch auch nur an Erotik".

Natürlich würde ich die Gute sofort in Schutz nehmen, aber dennoch würde ich um Verständnis bitten.
Denn Erotik findet im Kopf statt... oder beginnt zumindest dort.
Denn ohne betriebsbereites Hirn erlebt niemand eine Ekstase, und die zugeschaltete Fantasie macht jede Begegnung mit Haut und Haar intensiver.
Diese Fantasie braucht - wie jede Bestie - Futter, um so wild, ungezähmt und unberechenbar zu bleiben, wie sie sein muss:
Frischfleisch in Form von Gesten, Blicken, Bildern, Berührungen.



Ein bemerkenswertes Statement.
Was ist für Sie eigentlich das Besondere an SM?



SM hat so unglaublich viele Facetten, das es immer spannend bleibt.


Was sagen Sie dem interessierten Anrufer, der gerne einen Termin mit Ihnen vereinbaren möchte und erwähnt, dass er noch ganz neu sei, aber ungeheuer neugierig ist auf SM?
Lehnen Sie ihn ab oder geben Sie ihm eine Audienz?



Eine Session mit jemandem, der SM noch nicht erfahren hat oder neugierig darauf ist, benötigt besonders viel, hmm… sagen wir Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen.

Es entsteht ein zusätzlicher Kick, wenn es sich um die erste gemeinsame Session handelt da man sein Gegenüber noch nicht so gut einschätzen kann - aber kann man verspielte Katzen überhaupt einschätzen? :-)

Ich freue mich jedenfalls stets, einen Anfänger in die bizarre Welt des SM einzuführen.


Was empfinden Sie, wenn Sie bemerken, dass sich ein Sklave Ihnen vollkommen ausliefert und sich Ihnen ganz hingibt?


Natürlich empfinde ich erst einmal ein gewisses Machtgefühl und genieße das auch.

Zu wissen und zu erleben, dass ein Sklave genau das macht, was ich von ihm verlange, schenkt mir Kontrolle und Souveränität.
Es entsteht ein gewisses Vertrauen, obwohl man sich vielleicht nicht gut kennt und dies natürlich nur für die vereinbarte Zeit.
Je mehr ich fühle, dass seine Hingabe und Devotion mir gehört, desto mehr genieße ich dieses Gefühl.

Dieser Puls der Leidenschaft, der sich aus den verschiedensten erotischen Momenten während der Session zusammensetzt, macht den Reiz für mich aus.


Ich bin beeindruckt - Kompliment abermals.
Wäre in Ihrem Studio auch eine Langzeiterziehung oder Übernachtung möglich?



Es wird eine Erfahrung werden die sich in Deinem Kopf einbrennt.

Du wirst mir als mein „Gast“ dienen und meine Gelüste befriedigen.

Du wirst, ganz nach deinen Fähigkeiten und deinem Verhalten, in einem Käfig oder in der Dunkelkammer übernachten.

Du wirst in der Nacht meine Schritte hören, meinen Atem spüren aber nicht wissen, ob ich im nächsten Moment bei dir sein werde um Deine Qual zu lindern oder sie zu verstärken.

Damit diese Nacht für uns beide unvergessen bleibt, ist ein Vorgespräch notwendig



Mein Puls steigt tatsächlich - setzen wir also lieber fort :-)
Wie wichtig ist Erotik für Sie in einer Session – welche Rolle spielt dabei Berührbarkeit für Sie?



Natürlich gehört Erotik in die Session und die drückt sich nicht nur in Berührung aus.
Zur Erotik gehören Gestik, Blicke, Spannung, Leidenschaft, Stimme, Ausstrahlung, Authenzität und Bilder, die ich in dem anderen entstehen lasse.


Praktizieren Sie alleine oder finden ihre Gäste noch andere Damen in Ihrem Studio?


Es gibt einige Klasse - Frauen in dem Studio, in dem ich praktiziere.
Wir sind eine gut zusammengesetzte Truppe und haben eine Menge Spass miteinander, was auch sehr wichtig ist.

Solltest du aber davon träumen, mit einer attraktiven Domina auszugehen, sich mit ihr zu zeigen, während ich den Schlüssel zu deinem Keuchheitsgürtel in meiner Handtasche trage und anschließend in einem Hotelzimmer ein wenig quäle und vielleicht befreie, kann auch dieser Traum für dich wahr werden.



Ich fürchte, an so etwas denke ich bereits - dann darf ich Sie um den Abschluss unseres anregenden Gespräches bitten.


In jeder Machtausübung gibt es einen feinen, kaum spürbaren Anteil an Verachtung:

Für die, über die man herrscht.
Über eine menschliche Seele kann man nur herrschen, wenn man den Unterworfenen erkennt, versteht und sehr einfühlsam verachtet.


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