Das Gespräch zwischen Jessica und mir war das zweier Vertrauter und gleichzeitig ein Wiedersehen nach längerer Zeit.
An ihr schätze ich ihre Ehrlich- als auch Offenheit, sie ist geradeaus und verlässlich.
Ihre Professionalität erscheint sehr angenehm, denn sie besitzt eine moderne, aufgeschlossene Einstellung zu ihrer Profession und im Umgang mit ihren auch deshalb zufriedenen Gästen.
Auch im Dominaforum ist sie schon lange präsent, zahlreiche Berichte dort verschiedenster Besucher, - auch meiner! -, bezeugen wunderschöne und prickelnde Erlebnisse bei ihr - verlässt man sie nach einem erfüllendem Miteinander, denkt man bereits ans nächste Mal :-)
Ich freue ich mich sehr, sie nunmehr im Domina- Portrait wähnen zu dürfen - Lady Jessica ist und bleibt erste Wahl, wenn man vielerlei Ansprüche hat.
Der Leser ist nun eingeladen, allerlei Wissenswertes betreffend dieser wunderbaren Frau zu erfahren.
Jessica, ich freue mich sehr darüber, dass du dich zur Erstellung eines eigenen Portraits entschlossen hast.
Erzähl uns ein wenig darüber bitte, was dich dazu veranlasst hat, deiner Profession nachzugehen - welche Gedanken hattest du?
Ich bin grundsätzlich ein absolut aufgeschlossener, offener Typ in vielen Bereichen. Als Jugendliche machte ich eine ganz normale, bürgerliche Ausbildung.
Es war die Zeit, in welcher ich zum ersten Mal bewusst unsere Zweiklassengesellschaft wahrnahm - Menschen, welche sich fast alles leisten können und andere, die sich selbst kleinste Anschaffungen vom Munde absparen müssen.
Mein Ehrgeiz ging dahin, mir einen guten Lebensstandard erschaffen zu wollen - irgendwie kam es dann so, dass ich in die erotische Schiene wechselte.
Ich begann in Hannover und wechselte dann hierher nach Braunschweig - in dieser Stadt fühle ich mich wohl und hier bin ich sesshaft geworden.
Zum SM kam ich freilich erst nach und nach, es ging nicht über Nacht, sondern stellte eher eine fortdauernde Entwicklung über einen längeren Zeitraum dar.
Dann führe dazu bitte näher aus....
Es begann mit einschlägiger und zugleich anspruchsvoller SM- Lektüre, das Thema interessierte mich so sehr, dass ich dann auch Schulungen mitmachte und Veranstaltungen besuchte.
Ich war ja bereits hier in den Räumen, in welchen wir uns gerade unterhalten, aktiv - mit den Ansprüchen und Wünschen meiner Gäste sowie meinen veränderten Interessen in Richtung BDSM veränderte ich auch mein Tätigkeitsfeld.
Und seitdem findet man mich hier als Bizarrlady Jessica.
Warum eigentlich Bizarrlady und nicht unberührbare, klassisch- strenge Domina?
Ich mag das Fantasievolle, Kreativität - also das Wechselspiel aus Macht und Unterwerfung, die Wandelbarkeit.
Diese Art, mich einzubringen, spiegelt auch mein Inneres wieder - ich mache stets nur das, worin ich mich selber wiederfinde, bleibe mir immer selbst treu.
Klassische Unberührbarkeit ist etwas, was nicht zu mir passt und wovon ich persönlich nichts halte.
Hinzu kam in der Vergangenheit die verstärkte Nachfrage meiner Gäste und anderweitig Interessierter nach Berührbarkeit - nun, ich habe damit keine Probleme, bin vom Typ her sowieso neugierig und experimentierfreudig, lebe gerne all meine Facetten aus - und das sind nicht gerade wenige.
Was hat sich im Laufe der Zeit zu deiner Einstellung und deinem Wesen in Bezug auf deine Profession ge- bzw. dich verändert?
Mein Respekt gegenüber anderen Menschen - und das meine ich jetzt nicht negativ.
Es ist eine Ansammlung all meiner Wahrnehmungen über Jahre hinweg - also die Zeit, in welcher meine Gäste selbst mich noch teilweise mit manch Gelüsten und Neigungen überraschen, - ich betone: NICHT erschrecken -, konnten.
Es wurde immer extremer und das, was ich für mich früher als hart und außergewöhnlich angesehen hatte, stellt für mich heute absolute Normalität und völliges Selbstverständnis dar.
Mit all dem steigerte sich mein Sadismus ins wirklich Extreme - und das ist das Entscheidende, was mich heute prägt.
Trifft man Lady Jessica auch als Klinikerin an?
Ich bin da sehr versiert und erfahren, meine Kreativität kommt auch hier voll zum Vorschein - natürlich gibt es aber auch Grenzen, welche ich nicht überschreite. Alles eine Frage der persönlichen Absprache :-)
Wie würdest du dich in Ausübung deiner Profession selbst beschreiben, was macht dich da aus?
Ich denke, zuerst ist es meine Einfühlsamkeit - wichtig ist mir bei jedem Gast das Individuelle an ihm zu seinen Neigungen und Wünschen, auch Begierden.
Dies umfassend schnell zu erkennen, ist meine Zielsetzung und auch aufgrund meiner Erfahrungswerte liege ich da eigentlich immer richtig - und das ist es, ohne überheblich klingen zu wollen, was mich wirklich " gut " macht.
Auch agiere ich spontan und intuitiv, meine Gäste haben ja zu Recht eine hohe Erwartungshaltung zu mir und meiner Ausübung bizarrer Dinge, ich sehe meine Aufgabe darin, all dem gerecht zu werden.
Wie wichtig ist dir eigentlich wahre Diskretion und Verschwiegenheit?
So wichtig, dass ich die Beantwortung deiner Frage vorhin nach speziellen Erlebnissen abgelehnt habe - auch allgemein gehalten ohne Nennung von Namen rede ich prinzipiell nicht über Geschehnisse hier bei mir im Haus.
Das dürfte nicht nur mich überzeugen, Kompliment dafür. Bietest du auch Szenarien außerhalb deiner Räume an?
Dies ist möglich bei Gesichtern, welche ich bereits kenne und Menschen, die ich gut genug einschätzen kann.
Kannst du auch bi- interessierten Gästen weiterhelfen, welche sich von dir dominiert mit einem gleichgeschlechtlichem Pendant einlassen möchten?
Dafür stehen gleich mehrere befähigte Sklaven zur Verfügung.
Bevorzugst du eigentlich bestimmte Kleidung an deinem wundervollem Körper?
Bei der Wahl meiner Outfits bin ich flexibel - natürlich muss ich mich darin wohlfühlen, richte mich aber darüber hinaus nach den Wünschen meiner Gäste.
Garderobe habe ich jedenfalls genug, wie du dir ja sicher denken kannst...
Nicht nur denken - davon bin ich überzeugt. Würdest du auch körperlich Eingeschränkte als Gast empfangen?
Natürlich - jederzeit. Ich habe da einige Gäste, welche mich schon seit Jahren regelmäßig besuchen.
Wie stehst du eigentlich zum Thema Money- und Payslaves, also der Neigung mancher, dem dominantem Part Materielles angedeihen zu lassen ohne bizarre, reale Begegnung?
Das empfinde ich als billig und entspricht nicht meinem Niveau - dies bewusst sehr deutlich auf den Punkt gebracht.
Sehr gerne darf mich ein Gast mit Persönlichem erfreuen - ein schöner Blumenstrauß vom Floristen z. B. oder ein Parfum, welches ich bevorzuge.
Geschenke setze ich aber nicht Voraus und schon gar nicht erwarte ich dies.
Agierst du ausschließlich hier in Braunschweig oder gibst du auch ab und zu die Gastdomina in anderen Städten?
Ich bin in verschiedenen Städten erreichbar, gebe dies auf meinen verschiedenen Webpräsenzen bekannt, wie natürlich auch im Dominaforum.
Was gibt es noch zu dir zu sagen?
Vielleicht soviel - ich persönlich bevorzuge ganzheitliche, ungetrübte Wahrnehmung, heißt - ich trinke und rauche nicht, lebe sehr gesundheitsbewusst, was auch sportliche Aktivität mit einbezieht - das setze ich aber keinesfalls bei anderen Voraus, jeder so, wie er meint und denkt.
Jessica, ich denke, dieses Gespräch war prägnant und treffend zugleich dichbezüglich und ich danke dir abermals für unseren sehr angenehmen und schönen Austausch. Bitte benenne zum Abschluss deine vollständigen Kontaktdaten, wie erreicht man dich?
Web: www.lady-jessica.de
Mail: lady-jessica@gmx.de
Telefon: 0170 - 5876934
Ich möchte betonen, dass ich eingehende Telefongespräche nur mit angezeigter Rufnummer entgegennehme.
Wenn meine Gäste es wünschen, - und nur dann! -, rufe ich auch zurück.