Ich hatte mit Mistress LexiDark - Rubberbitch zuvor nur wenig Kontakt und kannte sie bis dahin eigentlich kaum.
Wir trafen uns in angenehmer Atmosphäre zum Gespräch und in den folgenden 1 1/2 Stunden überzeugte mich diese absolut authentische dominante Frau in jeder Beziehung. Sehr versiert und dabei ganz entspannt lenkte und steuerte sie bereits dieses Interview und nur allzu gerne und willig nahm ich ihre Weisungen und Vorgaben entgegen, denn am Ende und als Ergebnis unseres Miteinanders dürfen wir diese Frau so erleben, wie sie wirklich ist. Es sind ihre Worte und es sind ihre Ansichten, die im Folgenden zu finden sind.
Es ist eine grandiose Entwicklung, die diese Frau genommen hat und in mir hat sie einen neuen Verehrer gefunden!
Lexi, Du kommst ja ursprünglich aus der Fetish- Model Szene. Hatten die Erfahrungen und Erlebnisse, die Du dort gemacht hast, Einfluss auf Deine Entscheidung, in den professionellen dominanten Bereich zu wechseln?


Ich habe tatsächlich bei einigen SM und Fetishvideoproduktionen mitgewirkt. Oft wurde mir inhaltlich freie Hand gelassen und ich konnte mich so richtig geil austoben und hatte eine Menge Spaß. Dabei gab es allerdings ein Haken, und zwar die permamenten Unterbrechungen wegen Wiederholungen einer Szene oder Einstellungswechsel.
Stell dir mal vor, ich bin gerade so richtig in Fahrt mit dem Wurm und dann höre ich laut "CUT" und schon ist der schöne Zauber vorbei.
Natürlich lebte ich vor meiner Studiotätigkeit meine Neigungen auch privat aus, wie sollte es auch anders sein.

Nun, hauptsächlich machte ich vorher aber sehr viele Fotoshootings und sammelte Referenzen, indem ich mit bekannten Fotografen arbeitete. Bei den Shootings steigerten sich meine Professionalität und mein Bekanntheitsgrad mehr und mehr...alles gipfelte in der Heavy-Rubber-Cover Veröffentlichung. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt das Gefühl, im Fotobereich für mich alles erreicht zu haben, somit schwand der Reiz für eine Zeit lang und ich brauchte neue Impulse....




Wie würdest Du also den Übergang zur Mistress LexiDark - Rubberbitch beschreiben?


Das kam eher zufällig - ich besuchte meine geliebte Freundin Lady Xenia in Hannover in ihrem Studio, damit sie mir zwei SM Praktiken beibringt. Sie schlug mir vor, mit zwei ihrer Gäste in Sessions mitzuagieren. Ich habe es getan, es lieben gelernt und wollte nix anderes mehr tun. Seitdem treibe ich jeden Monat zwei Tage mein Unwesen in Hannover. Hier in Hamburg präsentiere ich mich die erste Zeit als Fetishdiva LexiDark. Von Session zu Session kristalisierte es sich jedoch heraus, dass ich viel zu versaut und bizarr bin, um eine Diva zu sein. Außerdem hat mich der Begriff Rubberbitch schon immer ziemlich angemacht.


Wie lange bist Du also insgesamt dabei?


Es sind heute so schöne 6 - 7 Jahre.


Welche bizarren Praktiken magst Du so sehr, dass sie Dich persönlich richtig anmachen?


Es ist ganz klar mein Latexfetisch!
Fetischismus in jeder Form ist genau mein Ding.
Habe ich einen Gleichgesinnten als Gast, rattert es in meinem Gehirn und ich gebäre ein Haufen an Kreativität.
Ich stehe zudem auf Inszenierungen vielerlei Art. Ganz besonders mag ich auch Dirty Games wie Spitting, KV und Farting.



Bietest Du neben dem schwarzen SM auch Klinikspiele an?


Klinik und alles, was dazu gehört, führe ich mittlerweise durch.
Ich übe nur Praktiken aus, die ich beherrsche.



Welches Material magst Du ganz besonders?


Also, nochmal für dich zum mitschreiben: Ludwig Anton Theodor Emil Xylophon !!!
Mein Faible für Nahtnylons und weibliches Schuhwerk möchte ich dir auch nicht vorenthalten.



Hast du eine spezielle Fantasie, die Du gerne noch ausleben möchtest, die Dich richtig kickt?


Meine Hauptphantasie ist die Transformation zur Gummipuppe und zwar bis ins kleinste Detail und auf Dauer. Perfektionismus ist dabei wichtig und unerlässlich. Also so richtig mit Gummimöse, Gummititten und Gummiarsch mit Innenleben von meinem Lieblingslatexschneider HW Design...


Was macht für Dich einen besonders guten Gast aus?


Den gibt es nicht. Nur wenn die Chemie zwischen mir und dem Gast stimmig ist, kann es eine grandiose Session werden. Ich brauche das Wechselspiel, das Miteinander, den Kontakt zu meinem Spielpartner.
Wenn ich das nicht erlebe, würde ich mich im Spiel einsam fühlen.



Wann ist eine Rubberbitch für Dich wirklich " gut "?


Es geht ausschließlich um Authenzität, Lust und Spaß an der Sache, nur das zählt.


Behandelst du auch Frauen?


Schon, sofern sie mich anspricht.
Ich muss ihre Pussy geil finden und anfassen wollen.



Du hast also eine Bi- Ader?


Ganz klar, definitiv. Ich lass mir doch nichts entgehen.


Bietest du auch Langzeitbehandlungen an?


Sehr gerne.
Gerade bei Langzeitbehandlungen hier kann man erst richtig gut eine Beziehungen aufbauen, alles ist viel intensiver.
Gerade meinem Latexfetisch kommt der erhöhte Zeitfaktor sehr entgegen.
Sicher ist dir auch bekannt, wie lange es dauert, jemanden dreilagig auszustaffieren mit Latexbekleidung.



Was bedeutet der Begriff Erniedrigung für Dich? Was verbindest Du damit?


Wenn jemand sagt, Erniedrigung würde bedeuten, z. B. meine Stiefel zu küssen, gehe ich damit nicht konform.
Ich habe dazu eine speziellere Meinung und setze da andere Maßstäbe an.
Erniedrigung bedeutet für mich, wenn ich vom Gast die Freiheit erhalte, Dinge mit ihm vorzunehmen, welche richtig Überwindung für ihn bedeuten würden.
Es geht hierbei und sehr viel Gefühl, um richtige Angst...dies wahrzunehmen, der Übergang vom Spiel zur Realität - das ist es!



Machst Du auch Outdoor sowie Haus/ Hotel Sessions?


Ja, das gehört zu meinem Service.


Magst Du auch öffentliches, sehr gewagtes Ausgehen?


Ja, perverses Ausgehen finde ich herrlich geil!
Jemanden öffentlich zu demütigen, ist etwas sehr Erregendes für mich.



Danke für dieses sehr individuelle und gleichzeitig informative Gespräch. Es macht Dich authentisch und zeigt Dich meiner Meinung nach so, wie Du wirklich bist. Die letzten Worte liegen ganz bei Dir....


Danke auch,

LexiDark



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