Das Gespräch mit Miss Diana Vaughan machte mir richtig Spass. Diese Frau ist mit ihren gefestigten Ansichten sehr überzeugend, denn alles basiert bei ihr auf Erfahrung und Überlegung.
Sofort erhielt ich den Eindruck, es mit einer besonderen dominanten Frau zu tun zu haben und so gestaltete sich auch unser Austausch.
Höchst speziell und individuell lenkte sie unser verbales Miteinander und es war mir eine echte Freude, mit einer so fantastischen dominanten Frau reden zu können.
Das Interview habe ich 1 : 1 wiedergegeben, es stellt sie in ihrer Persönlichkeit so dar, wie sie ist.
Mein " DANKE " für dieses Gespräch!
Diana, jetzt, wo ich dir begegne, bin ich doch etwas aufgeregt, bitte sieh es mir nach. Darf ich dich zum Einstieg also fragen, was du vor deiner Profession zur Domina beruflich gemacht hast?
Andreas, wir reden doch nur entspannt, also immer locker und entspannt bleiben...( *lächelt*).
O.K.,zu meinem Vorleben gibts nicht so viel zu sagen....in meinem Beruf, den ich über Jahre ausübte, hatte ich eine leitende Position und habe auch ausgebildet.
Dann erzähl uns bitte, wie du zum SM gefunden hast!
Eine lange Geschichte...
Ich habe mich erst vor ein paar Jahren wieder daran erinnert und musste echt schmunzeln.
Es war im Geschichtsunterricht, als die Sklaverei behandelt wurde.
Der Gedanke, einen Menschen zu besitzen und mit ihm machen zu können, was ich will, hat mich geil gemacht.
Daher auch meine Vorliebe für Sklaven bzw. naturdevote Menschen.
Den Hang zum SM habe ich wohl entwickelt, weil ich privat sehr spiel - und experimentierfreudig bin.
Das es "SM" heißt, erfuhr ich dann irgendwann aus dem Internet und habe natürlich angefangen, Gleichgesinnte zu suchen, habe viel gelesen und so auch irgendwann erste Subs zum Spielen gehabt.
Wie geschah also der Übergang zum professionellem SM?
Ich hatte es irgendwann einfach satt, für jemanden zu arbeiten und es reichte mir nicht, ab und an mal meine Neigung leben zu können, da ich ja eher aus einer abgelegenen Gegend Deutschlands stamme, wo SM wohl immer ein Fremdwort bleiben wird. Ich wollte mein eigener Herr sein, es einfach leben, wie ich bin.
Also bewarb ich mich in einem SM Studio und legte los. Und jetzt - Lifestylemistress - My Way of Life
Praktizierst du nur schwarzen SM oder darf der Gast auch Klinikspiele bei dir erwarten?
Ich nenne SM nicht schwarz oder weiß, es ist einfach ein sehr facettenreiches Spiel, wo so ziemlich alles passieren kann.
Ich liebe es sehr bizarr und erfülle wohl die wenigsten Klischees einer klassischen Domina.
Aber, JA - ich mag Klinikspiele auch sehr gerne, vor allem binde ich sie mit Vorliebe in Latexsessions mit ein.
Wie wichtig ist dir, dass dein Gast in der Session richtig mitgeht?
Es ist mir sehr wichtig, denn gerade, wenn der Gast zum ersten Mal bei mir ist, finde ich es gut, ein Feedback zu
erhalten, denn ich arbeite kein Programm ab, sondern vieles ergibt sich einfach aus der Situation heraus und anhand der
Reaktionen meines Gastes nimmt die Session manchmal einen ungeahnten Verlauf.
Wann ist eine Domina wirklich gut für dich, was macht sie aus?
Dominanz kann man nicht lernen - man ist einfach ein Alphatierchen oder nicht.
Lernen kann man Techniken und dominantes Auftreten *sfg*, dafür soll es ja Kurse geben...
Aber wenn eine Dame den Raum betritt und ihn einfach, ohne etwas zu tun, mit ihrem Charisma füllt, ein Blick und ein Lächeln in ihrem Gegenüber das Bedürfnis erwecken,
Dinge für sie tun zu wollen, die bis dahin undenkbar waren, dann ist das in meinen Augen wahre Dominanz, die weder Peitsche, noch lauter Wort bedarf.
Besitzt du einen besonderen Materialfetisch?
Ja - LATEX! Vor Jahren habe ich es für mich entdeckt und es hat mich in seinen Bann gezogen.
Ich glaube, ich habe weniger Straßenkleidung, als Latex im Schrank und ständig wächst es an.
Latex auf der Haut ist einfach unbeschreiblich und man möchte einfach nicht mehr raus.
Jeder Fetishist weiß, wovon ich spreche...
Würdest du auch mit einer Frau Sessions durchführen?
Ja klar! Ich finde Frauen schön, ich mag sehr gern mit ihnen spielen, leider gehen aber die wenigsten in ein Studio.
Allerdings hatte ich schon sehr schöne Erlebnisse mit Frauen im Studio und würde das jederzeit gern wiederholen.
Suchst du noch privat einen Sklaven?
Für privat suche ich derzeit eine 24/7 Sklavin.
Besitzt du eine besondere Fantasie, etwas, was du schon länger in dir trägst?
Da, wie anfangs schon gesagt, es mich geil macht, jemanden meinem Willen zu unterwerfen, vollends über
ihn zu bestimmen, jeden seiner Schritte und alle Handlungen genau vorzugeben, etwas zu formen, was funktioniert.
ES - ein lebendiges Spielzeug...
Empfängst du auch den absoluten Neuling?
Ja, finde ich sehr reizvoll, denn ein Neuling im SM ist ein ungeschliffener Diamant der seine Grenzen nicht kennt.
Es gibt sehr viele Dinge, die ich ihm zeigen kann, ich kann ihn für neue Spiele begeistern und es ist dann, wie gerade gesagt, - schon fast ein lebendiges Spielzeug *smile*
Welche Rolle spielt Erotik in Bezug zum SM für dich?
SM ist Sexualität.
Sexualität braucht in meinen Augen Erotik.
Ohne Erotik würde jede Basis für eine erfüllendes, geiles Spiel fehlen, denn ich bin weniger der Typ Domina, der versucht, streng, kalt und distanziert zu wirken, sondern ich mag es erotisch, geil und bizarr mit dem Gast zu spielen und ihn mit meinem verspielten Sadismus zum " Wahnsinn " zu treiben.
Bietest du auch Outdoor sowie Haus und Hotel an?
Ich liebe Öffentlichkeit, auch in gewagten Outfits, wie man ja auch an vielen meiner Bilder und Videos sieht.
Haus und Hotelbesuche biete ich gern an.
Dir gebühren die letzten Worte an den Leser...
Andreas, ich danke dir für das erfrischende Interview und diese ansprechende Form der Darstellung.
Auch bin ich der Meinung, dass es viel zuwenig zu lesen gibt von uns dominanten Frauen, insofern finde ich dieses Interview hilfreich.
Mein SM ist speziell und es wäre schön, wenn sich der eine oder andere in meinen Vorstellungen und Ansichten wiederfinden würde.