Dies vorweg - das Treffen mit Mistress Anna, welches in einem Cafe bei schönstem Sonnenschein stattfand, war für mich etwas Besonderes, ein echtes Highlight.
Vom ersten Moment an nahm sie mich ein, denn sie besitzt diese ganz besondere Ausstrahlung, die nur eine echte und wirklich veranlagte Frau haben kann.
Von der Art her ruhig, zuhörend, erfassend und die Dinge in ihrem Sinne umsetzend.
Spielerisch lenkte und steuerte sie das gesamte Gespräch, meine Knie wurden weich und wenn sie dich mit einem Lächeln im Gesicht anschaut, mit ihrem Blick den Weg direkt und tief den Zugang zu deiner Seele betritt und umgehend darin eindringt, wird dir bewusst - vor dir befindet sich eine wahrhaftige Domina!
Unser Miteinander war demzufolge sehr anregend, auch kurzweilig und nach annähernd 3 Stunden war mir, als wären es erst 5 Minuten gewesen.
Es ist mir eine große Freude, dass Mistress Anna das Domina - Portrait mit ihrer Präsenz bereichert!
Mistress Anna, lass den Leser und mich dich besser kennenlernen.
Als Erstes - wie ist dir deine Neigung zum SM überhaupt bewusst geworden?



Ich war schon immer tolerant anderen sexuellen Neigungen gegenüber. Ich fand es sehr spannend, über das „Anderssein“ zu lesen oder zu hören, hatte aber nie den entsprechenden Zugang dazu.

Dann lernte ich über eine Zeitungsannonce jemanden privat kennen.
Er hatte eine Kontaktanzeige für eine Sklavenrolle aufgegeben und sich beim Rückruf in der Nummer verwählt, was zunächst etwas Verwirrung auf beiden Seiten hervorrief.
Dann wurde ich neugierig auf den Menschen, der hinter diesen Zeilen stand. Im Fortlauf telefonierten wir beinahe 3 Stunden und es kam dann ziemlich zeitnah zu einer realen Begegnung im Hotelzimmer.
Meine erste dominante Erfahrung. Ich hatte mir ein Rollenspiel ausgedacht und er spielte toll mit,- wir hatten einen Riesenspaß dabei.
Dieses Erlebnis setzte sich fest und ich machte mich intensiv auf die „Suche“ nach „seiner Welt“.



Beschreibe uns Deine weitere Entwicklung zur Domina, basierend auf diesem geschildertem Erlebnis, bitte.


Es nahm alles seinen Lauf.
Ich besuchte private Parties, kaufte mir schicke Klamotten...erinnern kann ich mich an ein tolles und aufwändig verarbeitetes Lederkostüm, sehr sexy, mit welchem ich anfangs die Partyszene beglückte, und worin ich mich sehr wohl fühlte....ich knüpfte mehr und mehr Kontakte, auch der eine oder andere Sklave kreuzte meinen Weg.
Probierte auch mal die „andere“ Seite – Erfahrungen, die sehr wichtig waren.
Nachvollziehen zu können, wie sich der andere fühlt, ist nie verkehrt. Aber es entspricht nicht wirklich meiner Neigung.


Was ist der Grund dafür, dass Du den Wechsel von der privaten zur professionellen Szene vorgenommen hast?


Am privatem Spiel störte mich zunehmend das Missverhältnis von Geben und Nehmen. Oft machte sich das Gefühl des Ausgenutztseins breit, insbesondere dann, wenn auf der einen oder anderen Seite kein Interesse an einer Vertiefung bestand.
Die Anonymität des Studios hat nicht nur für den Gast Vorteile, sondern ist auch für mich durchaus sehr reizvoll. Das zeitlich begrenzte Abtauchen in eine andere Welt, sozusagen.
Ich sehe den Tribut als angemessenen Ausgleich für mein Engagement.
Es fällt mir dann leichter 100% zu geben.



Zwischenfrage - was findest Du am " Domina-Sein " eigentlich reizvoll?


Macht alleine ist es in dieser Hinsicht eher nicht, denn letztendlich hängt es vom submissiven Part ab, was er zulässt und was nicht.
Sofern sich Macht auf Vertrauen begründet, auf absolute Hingabe, auf Auslieferung des Körpers, ist dies die richtige Antwort auf Deine Frage.



Dann beschreibe uns, wie Deine Mitarbeit im Dominastudio begann.


Ich war vor einiger Zeit zu Gast bei einem Freund in Den Haag, der dort Club und Studio betrieb.
Da alle auf eine wichtige Feier wollten, bat er mich, für 2 Stunden die Stellung zu halten.
Er erklärte mir alles Wichtige, falls - wider Erwarten - doch ein Gast kommen würde.
Was nach Murphy´s Law! - dann natürlich der Fall war.
Ich ließ mich auf ein Spiel ein, was, zugegeben, schwierig war, da der Gast keine konkreten Vorstellungen hatte. Aber wir hatten letztendlich eine sehr harmonische Session.

In Berlin war ich privat auf einem Studio-Event und hatte mit einem Studio-Gast eine angeregte Session. Hierbei fiel mir auf, dass mich eine andere Domina aufmerksam beobachtete. Danach fragte sie mich, ob ich nicht Interesse hätte, professionell im Studio zu arbeiten.
Ich entschloss mich zu einem Besuch dort und bin seitdem regelmäßig in diesem Studio in Berlin anzutreffen. Ich empfand die gesamte Atmosphäre als überaus angenehm und beeindruckend – das Team, die Ausstattung des Studios… Die Unterstützung auf dem Weg in den Profibereich war hervorragend.
Dafür bin ich sehr dankbar.



Beschreibe uns Dein erstes prägnantes Erlebnis dort.


Da war dieser spezielle und sehr symphatische Gast, mit dem recht authentisch das Rollenspiel " entlaufender und wieder eingefangener Gladiator " gelang....


Du scheinst ein besonderes Faible für Rollenspiele zu haben, liege ich da richtig?


Ja, ganz recht.
Wenn mein Gegenüber eine sehr authentische Vorstellung von seiner Rolle hat, überträgt sich das vollends, 1:1, auf mich. Oft verschwimmt dabei die Grenze zwischen " Schein " und " Sein ".
Es ist, als wäre dann alles absolut real.
Beim Themenbereich gibt es nur ganz wenige Einschränkungen.



Besitzt Du einen Materialfetisch? Welches Outfit trägst Du besonders gerne?


Zuerst einmal mag ich Leder, schon vom Tragegefühl und Geruch her.
Auch Latex und Nylons trage ich gerne.
Uniformen jeglicher Art und das strenge „ Lehrerinnen “-Outfit runden das Bild ab :-)



Wie stehst Du zu gewagtem Ausgehen in der Öffentlichkeit und generell Outdoor?


Offene oder diskrete Begleitung ist immer möglich. Auch in Cover- oder Alibifunktion.
Outdoor gehört auch zu den Praktiken, die ich anbiete.



Wie stehst Du eigentlich zu Frauen oder Paaren, die Dich kontaktieren oder im Studio besuchen wollen?


Sie sind bei mir jederzeit willkommen, gerne sogar. Das gilt auch für scheue Anfänger.


Wie wichtig ist Dir bei einem Sklaven die Bereitschaft zur totalen Hingabe bzw. die Fähigkeit, sich ganz fallenlassen zu können?


Diese Eigenschaften sind klar von Vorteil, aber gegen etwas anfänglichen Widerstand habe ich nichts einzuwenden...;-).


Besitzt Du eine spezielle Fantasie, die Du gerne mal ausleben möchtest?


Ich bin sehr voyeuristisch veranlagt. Ich würde gern einmal als Beobachter und Aufseher, Sklaven oder Männern beim gemeinsamen, auch härteren, Spiel zusehen… bist Du jetzt überrascht?


Da ich die Möglichkeit habe, dir gerade in die Augen schauen zu können und ich gerade zwei funkensprühende Blitze sehe, überrascht mich deine Fantasie nicht..;-). Die Beobachterrolle, wenn ein Mann dem anderem seinen Willen aufzwingt, ist zum einen extrem, zum anderen für dich bestimmt unglaublich anregend....vielleicht formen sich ja bestimmte geneigte Kreise und setzen alles real um.
Können bei einer Session eigentlich auch andere Frauen hinzugezogen werden bei Dir?



Natürlich. Es steht alles zur Verfügung - Domina, Zofe, Sklavin, auch Bi-Spielpartner....


Wann ist eine Domina eigentlich wirklich "gut" in Deinen Augen, was macht es aus?


Eine Domina benötigt eine herausragende Wahrnehmungsfähigkeit, viel Intuition und Bauchgefühl.
Wichtig ist, dass sie auf plötzlich veränderte Situationen gut eingehen kann.
Attribute wie Souveränität, Ausstrahlung, Durchsetzungsfähigkeit verstehen sich ja von selbst!
Aber auch Organisationstalent, ein gutes Allgemeinwissen und Ausdrucksvermögen sind sehr wichtig.



Bitte benenne uns nochmal ganz konkret Deine Kontaktdaten, damit man Dich auch erreichen kann....


Meine Telefonnummer lautet: 0151-25674243.
Im Web bin ich auch zu sehen....www.mistress-anna-d.com.
Wer Kontaktaufnahme per e-Mail bevorzugt, schreibt an MistressAnnaD@web.de
(bitte keine Anfragen für online-Sessions!)



Mistress Anna, ich danke für dieses kurzweilige, überaus angenehme und gleichzeitig informative Gespräch!


Andreas, das Vergnügen war ganz auf meiner Seite...;-)
Ich danke Dir für diese hervorragende Möglichkeit, etwas mehr von sich zu zeigen ….



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