Das Interview mit Miss Alexa, 28, habe ich im Studio IMS geführt. Die vielen schönen Spielzeuge und der Geruch nach Gummi haben mich sehr gereizt, die vielen SM-Gegenstände haben das Interview in einem besonderen Rahmen stattfinden lassen. Am liebsten hätte ich gleich eine Session gebucht. Das Gespräch mit Miss Alexa war sehr angenehm. Miss Alexa erschien in einem langen, glänzenden schwarzen Latexrock – welch eine Freude, welch ein Anblick für mich als Latexliebhaber. Auch ihre tief dunkelrotmetallic lackierten Fingernägel haben meine Augen immer wieder auf Miss Alexa geführt.
Miss Alexa, was hat Dich bewogen, Domina zu werden?
Offenbar meine privaten Neigungen. Ich hatte schon als Kind Spaß daran, andere zu piesacken, auszulachen und mich an fremden Mißgeschicken zu erfreuen. Die ersten echten SM-Erfahrungen habe ich dann mit Anfang 20 in meiner ersten langjährigen Beziehung mit einem reiferen Mann bei privaten bizarren Wechselspielen gemacht.
Ich habe im Telefonservice als Domina gearbeitet. Dabei wurde mein Interesse an realem SM noch mehr gesteigert. Ich entschied mich in einem Studio anzufangen, dieses allerdings erst in der passiven Rolle, um ausreichend Erfahrungen zu sammeln.
Daher kann ich auch gut nachvollziehen, was meine Spielpartner während einer Session erleben.
Mit meinem gewonnenen Erfahrungsschatz konnte ich nun endlich als bizarre Domina wirken. Im Studio Xtrem hatte ich die Möglichkeit meinen Traum auszuleben und machte mir als "MISS ALEXA" einen Namen.
Nach einigen Jahren bot sich mir die Gelegenheit im Studio IMS meinen Latexfetisch und meine Neigungen noch verstärkter nachzugehen, da im IMS zu dem Zeitpunkt keine Latexlady zu gegen war.
Was prägt Deinen Stil als Domina?
Ich bin ein Mensch mit vielen Gesichtern. Ich kann mich in Rollen regelrecht hinein steigern und spielen, natürlich behalte ich dabei jederzeit die Kontrolle über mich selbst. Auf bestimmte Art und Weise bin ich berührbar (aber nicht intim..). Ich bin verspielt, versaut (auch verbal), demütigend. Ich liebe Latex über alles.
Was erwartest Du von einem Gast?
Ehrlichkeit, Offenheit beim Vorgespräch und während der Session. Dann, dass auch seitens des Gastes Absprachen eingehalten werden, Anstand und ganz wichtig: Feedback im Spiel. Es macht erst dann richtig Freude, wenn mir mein Objekt auch spiegelt, was es empfindet, welche Gefühlsregungen es gerade erlebt.
Bist Du berührbar?
Ja, aber nicht im Sinne von Intimkontakt. Ich bin zeigefreudig und spiele gerne mit meinen weiblichen Reizen.
Einen Partner aufzufangen, durch Nähe glücklich zu machen, ihm dadurch zu helfen, an Grenzen zu gehen oder diese sogar zu überschreiten, gehört für mich dazu.
Sind bei Dir Langzeiterziehungen bzw. Übernachtungen möglich?
Mit zuverlässiger Voranmeldung leiste ich gern auch Langzeitbehandlungen oder gar Aufenthalte mit Übernachtung. Solche Sessions sind meist viel intensiver als eben mal eine einstündige Behandlung. Sich dabei richtig auszuleben ist für beide Beteiligten ein super Erlebnis.
Welche Praktiken machen Dir Freude?
Ich liebe Latex und habe das Glück, da Lady Sandra ebenfalls bekennende Latexfetischistin ist, mich hier richtig ausleben zu können. Das Studio hat schon eine gewisse latexierte Ausrichtung. Im Klinikbereich liebe ich leichtere Behandlungen, sehr gern arbeite ich mit Nadeln und Unterspritzungen. Krasse Wünsche sind allerdings ein Tabu. Analdehnungen, Fisting und Strap-On Sessions machen mir besonders großen Spaß. Einen großen Reiz üben auf mich die Spiele aus, bei denen mein Sklave mir völlig ausgeliefert ist, regelrecht bewegungsunfähig gefesselt, so dass ich einfach alles mit ihm machen kann, was ich will. CBT, Brustwarzenfolter, auch mit Reizstrom, Atemreduktion, z.B. mit meinem Latexhintern auf dem Kopf des Sklaven oder durch Maskeneinsatz lassen sich gerade in so einer Session optimal durchführen. Aber auch Peitschen, Spanking, Flag und Trampling gehören zu meinem Repertoire. Und natürlich mit großem Genuss: Natursektspiele in allen nur erdenklichen Varianten.
SM bedeutet für Dich?
SM bedeutet für mich sexuellen Genuss. SM hat sich zu einem wichtigen Teil meiner ganz individuellen Sexualität entwickelt.
Wie sollte SM nicht sein?
Absprachen und Tabus sollten nicht gebrochen werden, Grenzen nicht ohne einvernehmliche Absprache überschritten werden. Die Wertschätzung des Gegenübers zu vergessen, ist für mich verwerflich.
Danke für das Interview.
Bitte, sehr gern geschehen.