Das Gespräch mit Anna-Natalia war sicher nicht vergleichbar mit anderen Interviews, denn zu speziell ist ihre Art, die Dinge anzusprechen und beim Namen zu nennen.
Sie ist sehr direkt, spricht eine klare Sprache und geht ihren Weg unbeirrbar schon seit Jahren.
Sie begann mit dem Ausleben eigener Neigungen zunächst in ihrer kleinen Privatwohnung, entwickelte sich stets weiter und kann heute mit eigenem SM- Raum in Hamburg aufwarten.
Sie agiert seit einigen Jahren, zahlreiche Einträge im Dominaforum von durchweg zufriedenen Gästen sprechen ihre eigene Sprache - alles zusammen führte zum Eintrag hier im Domina- Portrait, in welchem wir Lady Anna-Natalia hiermit begrüßen dürfen!
Anna-Natalia, wie ist dir deine Veranlagung bzw. dominante Neigung bewusst geworden?
Ich war 15 und hatte meine ersten dahingehenden Fantasien, welche ich dann so ein, zwei jahre später mit meinem damaligem Freund im Privatem auszuleben begann.
Eigentlich war mein gesamtes Privatleben von Anfang an auf SM angelegt, ohne damals zu wissen, dass die Dinge, die ich probierte, bizarr sein könnten. Ich empfand alles stets als ganz normal für mich selbst.
Wann also kam dieses Bewusstsein? Wie wurdest du professionelle Domina?
2005 lernte ich eine Frau kennen, mit ihr bin ich heute noch befreundet. Sie war praktizierende Domina und zog mich zu ihren Behandlungen als zweite dominante Frau hinzu. Alles war die logische Fortsetzung meines bizarren Lebens bis dahin - für mich stand sofort fest, dass ich da anknüpfen wollte,- kurz: Ich begann, mit eigenen Sklaven und Gästen meine Neigungen auszuleben.
Nun benötigte ich Spielzeug und Equipment, Geld wächst ja nicht auf Bäumen.
Also nahm ich moderate Tribute von meinen Gästen, die auch immer wieder zu mir kamen, um mir Ausrüstung zu kaufen, mich einzudecken mit allerlei Spielzeug.
Viel Geld dürfte da nicht für dich übrig geblieben sein...
Richtig. Es ging mir darum, mir etwas aufzubauen und eine Domina ohne Peitsche ist wie ein Auto ohne Reifen...;-)
Wie ging es also weiter bei dir?
Ich behandelte anfangs in meiner kleinen, privaten Wohnung. Es war von Vorneherein klar, dass ich mich verbessern wollte von den Räumlichkeiten her, sparte mir nach und nach etwas zusammen und nun siehst du mich hier im kleinem Studio bei privater Atmosphäre.
Ich gebe zu - ees ist wirklich privat, beinahe gemütlich. Wie bist du zu diesen Räumen gekommen?
Nun, ich habe gespart und leistete mir dann das passende Mobiliar, also das, was so in SM Räume hineingehört.
Das wirkt jetzt nicht unbedingt protzig, die Feedbacks meiner Gäste gehen aber dahin, dass sie hauptsächlich wegen mir als Domina kommen und weniger eine Studiobesichtigung machen möchten...
Und doch besitze ich alles, was es für geilen SM braucht.
Anna-Natalia, was sind eigentlich deine bevorzugten bizarren Neigungen, was praktizierst du besonders gerne?
Ich liebe Hoden und Brustfolter, meine Bullenpeitsche will bewegt werden, bin gute KV und NS Spenderin...Dominanz ist meine Leidenschaft, die ich stets auslebe. Ein Sklave, Gast, den ich empfange, muss mir einiges bieten, um mir gerecht werden zu können.
Die Chemie muss stimmen!
Machst du auch Outdoor bzw. Haus und Hotelservice?
Bei Stammgästen ja - ansonsten genieße ich aber meine neue Umgebung und die Möglichkeiten, die mir mein Privatstudio bietet.
Empfängst du auch Pärchen oder Frauen als Gäste?
Ja, gerne. Auch Gays oder Lesbenpärchen.
TV nehme ich aber nicht, weil sie mich langweilen.
Und wenn nun ein Gast mit Bi- Neigung nach einem passendem Gespielen bei dir nachfragt?
Auch dem wird geholfen.
Suchst du noch einen neuen Sklaven?
Einen stark veranlagten, gut aussehenden Bi- Sklaven kann ich gut gebrauchen.Zudem benötige ich noch einen Putzsklaven, und zwar einen, der etwas davon versteht.
Welche Materialien trägst du besonders gerne?
Lack und Corsagen.
Wie sollte ein Sklave bei dir gekleidet sein?
Ich akzeptiere keinerlei Bekleidung an einem Sklaven, er hat bei mir ausschließlich nackt zu sein.
Was hälst du von öffentlichem Ausgehen?
Das macht mich sehr an. Bei mir im Hause finden übrigens ab und an Parties statt - da bieten sich Vorführungen geradezu an.
Bist du berührbar?
Wenn ich es für richtig halte und es in die Behandlung passt, lasse ich mir gerne meine Füße verwöhnen. Weitergehendes ist möglich, ob und wann bestimme aber alleine ich selbst.
Dann darf ich dich um den Abschluss des Gespräches bitten.
Ich freue mich auf neue und auch alte Gesichter und belastbare Spielzeuge, welche ausschließlich mir und meiner Lust zu dienen haben.
Denn darum geht es.