Das Gespräch mit Herrin Monique war sehr angenehm und von einer ganz besonderen Athmosphäre umgeben.
Ihre Aura ergriff mich sofort - Monique war eine gute Zuhörerin und ihre Antworten bzw. Auskünfte waren geprägt von Kompetenz und Wissen.
Sofort wurde mir klar, es mit einer richtigen und wirklich veranlagten Domina zu tun zu haben.
Diese Frau hat Klasse und Stil, gleichzeitig Temperament und sehr souverän übernahm sie schon bei unserem Interview sofort die Führung.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen, erfahren wir doch so viel mehr über diese bemerkenswerte Domina und TOP - Klinikerin!
Monique, wie ist dir deine dominante Neigung bewusst geworden?


Ich war bereits als Kind zwar liebenswürdig, aber immer bestimmend. Ich war es von früh auf gewohnt, zu delegieren, ließ immer andere, vornehmlich Jungs, etwas für mich machen....

Das setzte sich so fort bis in meine Jugend hinein und auch darüber hinaus, ohne dass ich es irgendwie mit SM oder Dominanz in Verbindung bringen konnte - so war halt meine Persönlichkeit.

Das konkrete Bewusstwerden meiner Dominanz basierte auf einem Schlüsselerlebnis, welches mir bis heute im Kopf haftet:

Ich war 23 Jahre und befand mich auf einem Marktplatz mitten in Basel. Neben mir ein Mann, der meine in Sandaletten eingehüllte Füße bestaunte. Seine Blicke wurden immer offenkundiger - mir war es keineswegs unangenehm.
Ich weiß nicht, was mich geritten hat und kenne auch den Anlass nicht, jedenfalls hörte ich mich urplötzlich selber sagen, dass er auf die Knie zu gehen und mir die Füsse zu küssen habe.



....und was machte dieser Mann? Hat er es durchgeführt?


Hat er! Vor allen Leuten und er hörte erst dann auf, meine Füße zu liebkosen, als ich ihn anwies.

Jedenfalls war mir schon von Kindesbeinen an bewusst, dass ich Jungs und später Männer im Griff habe.



Und wie ging es dann weiter?


Privat kam ich nicht weiter mit meiner Art und meinem immer drängerenden Begehren, das Dominante in mir irgendwie auszuleben.
Ich sprach darüber mit einer speziellen Freundin von mir - sie ebnete mir den Weg zur dominanten Szene, erklärte mir so einiges und erst dann erfuhr ich überhaupt erst, dass es Dominas gibt :-)



Wie kamst du also zur realen Ausübung deiner in dir wohnenden Dominanz, wie kam es zur Umsetzung?




Meine Freundin vermittelte mir den Kontakt zu einem Studio. Dort gefiel es mir aber nicht - es wurde dort auch normalgewerbliche sexuelle Dienstleistung angeboten, der SM Raum bestand lediglich aus einigem knappen Interieur. Immerhin verschaffte ich mir erste Eindrücke und stellte mir in meiner Fantasie vor, wie es in einem echtem Studio aussehen könnte.
Ich lernte dann Lady Priscilla kennen, eine Frau mit viel Einfühlungsvermögen.
Ihre Art sprach mich gleich an, so dass in mir der Entschluss reifte, irgendwie mit ihr zusammenwirken zu wollen.
So blieb ich erstmal in ihrem Studio und entwickelte meine eigene Art, mit Gästen umzugehen.


Wie würdest du dich in deiner Art am Treffendsten beschreiben? Worauf kam es dir damals an?


Der Aufbau persönlicher Beziehungen, alles auf der Basis von Natürlichkeit, leise Töne...das waren die Kernpunkte und so habe ich es mir bis heute bewahrt.


Warum hast du dich dann von Lady Priscilla abgewandt und warum eröffnetest du dein eigenes Studio?


Bei ihr wurde ausschließlich SM im schwarzem Bereich praktiziert, mich fesselte aber das Klinische sehr - da wollte ich auch hin.
Es war und ist nicht so, dass mich der schwarze Bereich langweilt, im Gegenteil, ich wollte mich aber unbedingt erweitern.
Im privatem Bekanntenkreis habe ich einiges an Medizinern, die machten mich mit der Materie vertraut.

Ich habe mich dann nach eigenen Räumen umgeschaut, ein Schwerpunkt ist bis heute mein bestens ausgestattetes Klinikum.



Wie lange besitzt du schon dieses Studio?


Seit nunmehr 8 Jahren.


Ich stelle fest - du agierst also sowohl im schwarzem, als auch im Klinikbereich. Wo siehst du dich als Klinikerin - eher soft oder doch mehr extrem?


Ich bin eine absolute Extremstklinikerin.
Großes Interesse hege ich derzeit an Cutting, Branding und Extremnadelungen. Halbe Sachen mache ich dabei aber nicht ;-)



Wann ist eine Domina wirklich gut deiner Ansicht nach?


Wenn sie eine natürliche, gegebene Dominanz besitzt - also nichts Aufgesetztes -.
Domina sein ist kein Beruf, sondern eine Berufung - man ist es oder nicht.
Weitere Stichworte sind Feinfühligkeit, Respekt und Kompetenz.



Besitzt du eine persönliche Fantasie, die du noch nicht ausgelebt hast, aber gerne noch möchstest?


Ich lebe grundsätzlich alle meine Fantasien aus...;-)


Dann so - welche bizarre Praktiken übst du besonders gerne aus?


Ich mag gerne Rollenspiele, Gummi- und Latexsessions.
Ich gehe gerne auf die Bedürfnisse der Gäste ein, lasse mein Innerstes sprechen, was mich stets gut durch die gemeinsame Zeit führt.



Du magst als Material also besonders gerne Gummi- und Latex, richtig wiedergegeben?


Ja, genauso ist es, Andreas.


Benenne uns an dieser Stelle doch bitte deine Kontaktdaten.


Web: www.queen-of-sm.com
Telefon: 0041-797931517

Genaue Adresse und alle Infos erhält der Anrufer dann telefonisch von mir.


Praktizierst du ausschließlich in deinem Studio?


Nein, Outdoorbehandlungen sind mir ebenfalls sehr angenehm.


Können auch noch weitere Damen zu einer Session hinzugezogen werden?


Ja - ich besitze da noch mehrere Zofen.


Was machst du, wenn an deiner Tür ein absoluter SM- Neuling steht und um eine Audienz bittet?


Wenn ich nicht gerade beschäftigt bin, lasse ich ihn herein und freue mich darauf, etwas von seinen Bedürfnissen zu erfahren.
Neulinge zu behandeln ist für mich spannend und echte Herausforderung.



Dann danke ich dir für diese Fülle an Informationen zu deiner Person und zu dem, was du anbietest. Darf ich dich um den Abschluß des Gespräches bitten?


Ich möchte an dieser Stelle meinen Gästen danken und würde mich freuen, neue Menschen kennenzulernen.
Und bei dir, Andreas, bedanke ich mich recht herzlich für dieses angenehme Gespräch.



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