Die Verabredung mit der Burgherrin ging Zug und Zug und klappte bestens, so dass sich mir pünktlich die Tore öffneten zum ganz persönlichen Refugium dieser bemerkenswerten dominanten Frau.
Es folgte zunächst die Besichtigung ihrer wirklich geschmackvoll eingerichteten Themenzimmer - 11 Räume an der Zahl auf 3 Etagen. Das private Flair ist der Burgherrin wichtig und ein Vergleich mit gängigen SM Studios wäre unangebracht schon aufgrund der ganz persönlichen Note der ehemaligen Führungskraft und Dekorateurin, die sich in jeder einzelnen Räumlichkeit wiederfindet.
Die Burgherrin selbst ist eine gebildete Frau mit ausgeprägtem beruflichem Background, ihr SM geht psychologisch sehr in die Tiefe, dabei gereichen ihre Menschenkenntnis und all ihre Erfahrungswerte sehr zum Vorteil - nichts bleibt mehr nur an der Oberfläche, sobald man sich ihr anvertraut und sich die Türen hinter einem schließen. Im Gegenteil.
Das Ausleben sämtlicher Vorlieben sind sowohl von den Räumlichkeiten, als auch der erwählten Dominanz dort möglich. Beides zusammen bildet eine perfekte Einheit für denjenigen, der es nicht alltäglich, sondern besonders haben möchte.
Im nachfolgenden Interview gibt die Burgherrin passenden Einblick zu ihr selbst sowie ihren BDSM.
Moderator: Burgherrin, wie kam es zur Entscheidung für diesen Weg?Burgherrin: Es ist für mich die konsequente Form der Selbstverwirklichung. Ich schätze die absolute Souveränität über mein Handeln und meine Umgebung. Da ich eine große Affinität zu Männern habe, verbinde ich hier beides: Ich definiere die Regeln und gestalte die Dynamik so, dass sie für mich – und damit auch für mein Gegenüber – zu einem intensiven Genuss wird. Diese Form der bewussten Führung habe ich schon immer in mir getragen; heute lebe ich sie in ihrer professionellen Vollendung aus.
Moderator: Du warst vorher Ausbilderin in der Wirtschaft. Wie flieĂźt das ein?
Burgherrin: Diese Zeit war prägend für mein Verständnis von Psychologie und Führung. Wer jahrelang Menschen angeleitet und Prozesse gesteuert hat, entwickelt eine natürliche Autorität. Ich muss nicht laut werden, um Präsenz zu zeigen. Meine Gäste profitieren davon, dass ich eine Session mit Struktur und einer ruhigen Sicherheit leite. Bei mir läuft nichts zufällig ab.
Moderator: Was sind deine markantesten CharakterzĂĽge?
Burgherrin: Ich verfüge über eine ausgeprägte Vielbegabung, die sich in meiner Kreativität und einer schnellen Auffassungsgabe zeigt. Ich erfasse Situationen und die Bedürfnisse meines Gegenübers sehr präzise. Dabei bin ich konsequent in der Sache, bleibe aber im Umgang immer respektvoll und zugewandt. Es ist diese Mischung aus kühlem Verstand und echtem Einfühlungsvermögen, die mich ausmacht.
Moderator: Wo liegen deine inhaltlichen Schwerpunkte?
Burgherrin: Ich bin eine Freundin der totalen Immersion – ich möchte, dass man bei mir vollkommen in eine andere Realität abtaucht. Ob wir nun als eingespieltes Team bei einer Outdoor-Entführung agieren oder ich komplexe Rollenspiele im Studio inszeniere: Es geht mir um das Kopfkino. Im BDSM-Bereich bin ich breit aufgestellt; ich sehe mich als Regisseurin, die für jeden Gast das passende, anspruchsvolle Drehbuch entwirft.
Moderator: Dein Haus bietet 11 Zimmer auf drei Ebenen. Was ist das Konzept dahinter?
Burgherrin: Mein Ziel war es, ein Refugium zu schaffen, das durch Authentizität besticht. Als Dekorateurin habe ich die Räume mit einem hohen ästhetischen Anspruch gestaltet. Im Keller finden wir die archaische Reduktion – eine Zelle mit nacktem Beton und Stroh. Im Kontrast dazu stehen die oberen Etagen: Hier gibt es spezialisierte Räume und mein besonderes Highlight, das viktorianische Schulzimmer. Mit der originalen Schulbank schaffe ich dort einen Rahmen für Disziplin, der historisches Flair mit souveräner Führung verbindet.
Moderator: Bist du auch im Bereich Klinik aktiv?
Burgherrin: Ja, aber auf meine ganz eigene, kreative Art. Ich verknüpfe die sterile Klinik-Atmosphäre am liebsten mit tiefgründigen Rollenspielen. Da kommt meine gestalterische Ader so richtig zum Zug.
Moderator: Du bietest Besonderheiten wie das SM-Sorgentelefon an..
Burgherrin: Richtig. Neben der Leidenschaft für 'Adult Babies' und das liebevoll eingerichtete viktorianische Zimmer ist mir der Austausch wichtig. Das SM-Sorgentelefon ist für mich eine Form der Seelsorge. Manchmal braucht es jemanden mit Erfahrung, der zuhört und einen klugen Rat gibt.
Moderator: Arbeitest du auch mit anderen Damen zusammen?
Burgherrin: Lady Catania und ich sind ein eingespieltes Team. Besonders bei Entführungen oder großen Rollenspielszenarien ergänzen wir uns perfekt, um das Erlebnis für den Gast noch vielschichtiger zu gestalten.
Moderator: Was trägt für dich zu einer guten Chemie bei?
Burgherrin: Kommunikation auf Augenhöhe und gegenseitiger Respekt. Ich schätze Gäste, die offen sind, damit ich ihre Vorlieben gründlich kennenlernen kann. Je mehr ich über das Gegenüber erfahre, desto besser kann ich meine Rolle als Regisseurin ausfüllen.
Moderator: Wie hältst du es mit der zeitlichen Struktur?
Burgherrin: Ich pflege hier einen eher familiären Stil. Die Zeit für den gemeinsamen Kaffee danach oder das Vorgespräch betrachte ich als Teil der Gastfreundschaft; das wird nicht auf die Spielzeit angerechnet. Eine gute Begegnung braucht Raum zum Atmen. Mir ist wichtig, dass wir uns nach dem Spiel wieder ganz normal begegnen und das Erlebte in Ruhe ausklingen lassen.
Moderator: Burgherrin, ich darf dir für dieses Gespräch und deine erwiesene Gastfreundschaft danken und bitte dich zum Abschluss um deine Kontaktdaten.
Burgherrin: Privatstudio
Burgherrin
75181 Pforzheim
Tel.: 0174-3646582
Mail: domina@burgherrin.de