Moderator: Hekate, bitte erzähle ein wenig zu dir. Was hast du vor der „Domina“ im Leben gemacht, aus welchem Berufszweig kommst du?Hekate: Ich bin gebürtige Ungarin, lebe seit über 10 Jahren in Berlin. Zuvor arbeitete und wohnte ich über einige Jahre hinweg in England und Frankreich. Als ausgebildete und promovierte Psychologin war ich danach in der Forschung tätig.
Moderator: Nun interessiert mich, wie du bei dieser Vita zum SM gekommen bist so, dass du ganzheitlich professionell agierst?
Hekate: Ich bin Sado-Masochistin, erlebte mich selbst schon früh im SM und lernte mich dahingehend immer besser kennen. Bei mir spielt sich alles im Kopf ab - mich fasziniert jener intensive, veränderte Bewusstseinszustand, den ich permanent auch für mich selbst suche, bis ich ihn gefunden habe - und zu genießen weiß. Genau das ist mein Antrieb. Hier in Berlin baute ich mir einen Namen auf, bin allgemein bekannt und es wurde klar, dass ich für das, wofür ich brenne, ganzheitlich leben kann. Das Atrium stellt die passende, würdige Kulisse für mich dar. Hier kann ich mich komplett ausleben.
Moderator: Ich hörte davon und du hast es ja kurz angerissen - dein guter Ruf eilt dir voraus. Und man hat dir dahingehend einen Titel gegeben, unter dem du so bekannt bist, richtig?
Hekate: Ja, das stimmt. Man nennt mich allerorts Königin der Peitsche ;-). Das Floggen oder auch Flagellieren stellt für mich Körperkunst dar, bei der es mir darum geht, tief in die Psyche des Gastes einzugreifen, synchron mit der Bearbeitung seines Körpers. Dabei lege ich großen Wert auf technische Präzision – jeder Schlag sitzt genau dort, wo er hingehört. Ich arbeite nicht nur mit der Ausstattung des Studios, sondern mit meiner eigenen, einzigartigen Sammlung an Schlaginstrumenten. Ich schicke den Gast auf eine besondere Reise, sehr tiefgreifend und intensiv. Er gerät durch meine Interaktion in einen besonderen Bewusstseinszustand.
Moderator: Warum im eigentlichen Sinne kommen deine Gäste zu dir nach deinen Erkenntnissen?
Hekate: Ich habe viele treue Stammgäste, die den beschriebenen geistig-inneren Zustand nicht nur mal kurz erlangen, sondern immer weiter ausbauen möchten. Sie suchen diese besondere Intensität und mein Bestreben ist es, sie damit glücklich zu machen. Das Floggen stellt für mich nicht nur ein kleines Element oder Beiwerk dar, sondern gestaltet sich als zentraler Inhalt der gesamten Begegnung. Die vollständige Inbesitznahme und Kontrolle über seine Psyche als Ziel. Es sind Glücksgefühle, die erzeugt werden, Fassaden oder Masken werden eingerissen und genau das tritt auch ein. Alle angewandten Praktiken und Anwendungen stehen in direkter Verbindung mit vorheriger Konditionierung mittels Spankings, Floggen, Rohrstockgaben und innerhalb bestimmter Rollenspiele.
Moderator: Das alles wird einen bestimmten Zeitrahmen brauchen, richtig?
Hekate: Kurzzeitbegegnungen für diese komplexen Anwendungen gehen da nicht, bei mir beginnt es ab 2 Stunden, meist länger. Der Körper braucht Zeit, um in den richtigen Zustand kommen zu können und es fühlt sich dann für den Gast viel besser an, wenn der Zeitfaktor passend gesteckt wird. Es geht aber auch um die Rückkehr in die reale Welt. Für viele Gäste ist eine Session wie ein Neustart für das Nervensystem – ein tiefgreifender Stressabbau. Im Aftercare erzählen mir viele, sie fühlten sich, als kämen sie gerade aus einem langen Urlaub zurück. Sie schlafen deutlich besser, und viele berichten, dass sie noch Tage, Wochen, oft sogar Monate nach der Session tiefer mit ihren Gefühlen verbunden sind, ohne sich darin zu verlieren. Auf dieses nachhaltige Geschenk, das ich meinen Gästen mitgeben kann, bin ich sehr stolz. Körper, Geist und Seele stehen immer im Einklang.
Moderator: Gibt es dazu bestimmte Ideen, die du gerne mit einfließen lässt?
Hekate: Oh, meine Chilispiele sind sehr beliebt, das in Verbindung mit CBT. Das bewirkt mal mehr, mal weniger Lustschmerz und vor allem, lange anhaltend. Für die allermeisten Gäste stellt das ein ganz neues Erlebnis der freilich ausgefallenen Art dar. Das Sahnehäubchen ist für mich das Nippel- und sogar Penisflogging: Der Gast genießt den Anblick und die technische Präzision, und es entsteht eine ganz neue, spannende Empfindung – mal schmerzhaft, mal verspielt.
Moderator: Neben deiner Leidenschaft des Floggens hast du ja einen weiteren Schwerpunkt, stimmt das?
Hekate: Gemeinsam mit Master Samael biete ich Cuckold-Szenarien aller Art an. Aber darüber sprechen wir ja gleich separat, das ist ein eigenes, sehr umfangreiches Thema.
Moderator: Genau, das machen wir nach diesem Interview gemeinsam mit Master Samael. Was stellt bei dir Sinn und Zweck einer Begegnung dar, was motiviert dich?
Hekate: In dem Wissen, dass jeder Gast von seiner Art und Gedankenwelt her verschieden ist, geht es mir darum, den jeweiligen Besucher richtig und zutreffend einzuordnen, damit er genau das auf ihn zugeschnittene Spiel bekommt. Mal geht es um Lust, mal um Stressabbau, das Verwirklichen von Träumen oder Tiefenentspannung. Am Ende habe ich den Menschen vor mir so, wie er wirklich ist - rein, sauber, komplett demaskiert ohne jegliche künstliche Fassade. Das zu bewirken und zu erreichen motiviert mich.
Moderator: Was erwartest du von deinem Gast, was ergibt Pluspunkte und stellt gemeinsame Wellenlänge her?
Hekate: Erst einmal zu mir: Bei mir geht es nicht um Machtspiele um ihrer selbst willen – im Mittelpunkt steht der Schmerz und was er auslöst. Ich begegne meinem Gast auf Augenhöhe. Er erhält sofort die Erkenntnis, dass er sich bei mir ohne jegliche Erwartungshaltung ausleben kann. Mein Gast sollte absolut offen sein und sich fallenlassen können. Er darf auch Fehler haben - nimm z. B. den Kontrollsüchtigen. Ihm die Kontrolle innerhalb der Begegnung zu nehmen, fordert mich angenehm heraus, das gefällt mir. Andere wiederum haben viel Stress im Alltag - denen schenke ich durch meine Interaktionen physischer und psychischer Art einen veränderten Bewusstseinszustand und tiefe Entspannung. Der totale Stressabbau als finales Ergebnis.
Moderator: Darf ich dich nach eigener Berührbarkeit fragen?
Hekate: Umarmungen und liebevolle Nähe sind bei mir völlig in Ordnung, wenn es passt. Sexualisierte Berührungen gibt es bei mir jedoch nicht.
Moderator: Dich umgeben ja weitere Besonderheiten, wie ich nachgelesen habe. Magst du uns davon erzählen?
Hekate: Aber ja. Ich gebe Workshops – zum einen zur Flagellation, zum anderen speziell zu Schmerzspielen. Außerdem veranstalte ich regelmäßig BDSM-Playpartys im legendären Berliner IKSK, bei denen ich Prinzipien aus Tantra und BDSM miteinander verbinde. Die Partys sind fast jedes Mal ausverkauft.
Moderator: Gib uns bitte einen spontanen Gedanken zu etwas, was dir besonders gut gefallen würde und du am liebsten jetzt gleich erleben möchtest.
Hekate: Sehr gerne arbeite ich auch mit Master Samael im Double-Topping zusammen: Als perfekt eingespieltes Team mit einem erfahrenen Masochisten zu spielen, ist für uns alle drei ein magisches Erlebnis. Wir schenken ihm eine intensive Ganzkörper-Session und genießen jede Sekunde davon. Ich liebe diese Art von Sessions.
Moderator: Spielen Alter und Aussehen zu deinem Gast eine Rolle für dich?
Hekate: Nein, gar nicht. Es kommt auf andere Dinge an. Zu meinen Gästen gehören übrigens auch körperlich eingeschränkte Menschen. Ebenso kommen Menschen mit chronischen Schmerzen oder starken Regelschmerzen zu mir. Viele erleben dabei, dass sie die Kontrolle über ihren Schmerz zurückgewinnen, und berichten mir, dass ihr Grundschmerz danach deutlich nachlässt. Flagellation kann die körpereigene Schmerzhemmung im zentralen Nervensystem aktivieren – und das wirkt sich auch auf Schmerzen in anderen Körperregionen aus.
Moderator: Ich gehe davon aus, dass du gerne auch Pärchen empfängst, ist das zutreffend?
Hekate: Natürlich. Zu mir kommen Paare, bei denen einer oder beide ihre Liebe zum Masochismus oder Sadismus entdeckt haben und lernen möchten, ihre Praxis auf sichere Weise zu vertiefen. Es ist wunderschön zu sehen, wie solche Coaching-Sessions die beiden einander näherbringen. Und ja – auch Frauen sind bei mir herzlich willkommen.
Moderator: Berlin als internationale Stadt - welche Sprachen sprichst du?
Hekate: Ich spreche Deutsch, Englisch und Ungarisch fließend. Mein Französisch ist in Ordnung, aber etwas eingerostet.
Moderator: Wo bist du rein örtlich anzutreffen?
Hekate: Mein Schwerpunkt bleibt hier in Berlin. Gerne reise ich aber auch mal nach Hamburg oder Aschaffenburg. Auf Wunsch mache ich Hotelbesuche und begleite dich gerne auf Partys.
Moderator: Welche Art der Kontaktaufnahme bevorzugst du?
Hekate: Das ist in jedem Fall erst einmal schriftlich, also per WhatsApp oder Mail, auch Telegram. Telefonisch ist es schwierig.
Moderator: Hekate, ich danke dir für den tiefen Einblick in deinen SM und für dieses anregende, informative Gespräch. Bitte gib uns noch deine Kontaktdaten.
Hekate: Gerne.
Hekate
im
Atrium
Wilhelm-Kabus-Straße 21-35
10829 Berlin
Tel/WhatsApp: +49152-59466172
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