Moderator: Sarah, wie bist du zum SM gekommen, wie wurde dir deine Neigung bewusst? Und wie hat es sich im Fortlauf entwickelt bei dir?Herrin Sarah: Ich hatte schon in der frühen Jugend erste reale Erlebnisse, natürlich rein privat und mit dem einen oder anderen festen Freund. Intensive und prägnante Erfahrungen hatte. Alles verlief bei mir ganz simpel. Ich fand nach der Schule keinen Beruf mit dem ich mich Identifizieren wollte und mit Beginn der Volljährigkeit war die logische Folge, auch deshalb, weil ich SM dann schon richtig lebte, hier in Stuttgart ein Studio aufzusuchen - da ging es um Befriedigung eigener Neugier, um gedankliche Stimulation, um neue Werte, die ich gewinnen wollte. In diesem Studio probierte ich mich dann eine ganze Weile aus und es begann als Passive, wobei mich nicht das rein Devote reizte, sondern ich allerlei auslebte in der passiven Masoschiene. > Dann aber vollzog sich der Wandel hin zur reinen Dominanz abrupt und sehr nachhaltig, während und direkt nach einer entsprechenden Begegnung. Schlagartig wurde mir klar, dass ich nicht mehr die Passive war, die aus Überzeugung und Spaß ihrem Tun nachging, vielmehr ging ich dann auch in Ausführung und Tat dem nach, was tatsächlich in mir wohnte. Ausüben affektiver Dominanz, eigener Lustgewinn am Zufügen von Schmerz, eigene Führung und eigene Aktion.
In den letzten Jahren ergab sich die gewünschte Kreation aus privaten und kommerziellen SM von alleine.
Auf der Suche nach neuen Inspirationen um letztendlich den eigenen Zielen ein Stück näher zu kommen.
Moderator: Dann wirst du ja genau wissen, wie weit du gehen kannst in einer Erziehung, schon deshalb, weil du das ja an dir selber kennengelernt hast, richtig?
Herrin Sarah: Sehr genau. Überhaupt sehe ich es als großen Vorteil an im Sinne meiner Kunden, wenn der aktive Part sehr genau weiß, was er ausführt. Ich kenne die Grenzen stets sehr treffend und erziele die von mir gesteckten Ergebnisse treffsicher in Rat und Tat!
Moderator: Hast du bestimmte Schwerpunkte in ausgeübten Praktiken oder Service für dich definieren können in dieser letzten Zeit?
Herrin Sarah: Ich habe meine Schwerpunkte ein wenig mit meinen privaten Favoriten vereint. Im Studio habe ich früher gerne kurze intensive oder lange anspruchsvolle Sessions mit den Kernthemen einer DOM/SUB Beziehung ausgelebt. Heute erfreue ich mich an feineren Mustern wie z.B einem gemeinsamen Start außerhalb der Studiotür. Für mich sind Equipment und Raum nicht mehr notwendig, um mich ausleben zu können.
Moderator: Würdest du auch Dinge anbieten, die zwar dein Gast mag und will, du selbst jedoch nicht viel mit anfangen kannst?
Herrin Sarah: Ich lasse mich gerne beeindrucken! Sobald gemeinsame Fetische entdeckt sind, steht die Basis für ein gemeinsames „Ding“. Sollte ich nur auf Wunsch agieren des Geldes wegen, dann wäre mein Stundensatz unbezahlbar. Sinn und Zweck allem ist gemeinsam auf einen Nenner zu kommen und jeder sollte das dafür bekommen, womit er zufrieden ist (Ladies first *lach*).
Moderator: Was genau motiviert dich überhaupt, was ist dein Antrieb, deine Zeit dem SM zu widmen?
Herrin Sarah: Ich liebe es einfach Herrin zu sein! Stell dir vor du hast täglich den Luxus bedient zu werden, bist finanziell abgesichert und darfst dich allem widmen, was dich glücklich macht. Frage beantwortet? 😉
Moderator: Ja. Was kann dein Gast tun und anstellen, um bei dir den richtigen Hebel umzulegen? Was führt dich über deine inneren Grenzen?
Herrin Sarah: Ich bevorzuge den kultivierten Gentleman, wie auch immer dieser optisch aussehen mag. Wie er den sogenannten Hebel in Bewegung setzt, überlasse ich ganz ihm. Ich mag Männer, die wissen, wie man eine First Lady behandelt und ihren eigenen Wert gekonnt in Szene setzen können. (mit wenig Worten versteht sich).
Moderator: Hört dein SM beim Schließen der Studiotür auf oder setzt er sich auch ins Private fort bei dir?
Herrin Sarah: Ich bin SMerin ganz und gar. Die Herrin Sarah lebe ich auch im Privatem, wenn auch etwas abgewandelt/ gesellschaftstauglich.
Aus diesem Grund wirst mich selten privat ohne meine Diener und Sklaven erwischen – das eine gehört zum anderen😉
Moderator: Worauf kommt es beidseitig im Umgang mit dem Gast an, um zu harmonieren als Voraussetzung für eine erfüllende Begegnung?
Herrin Sarah: Es muss menschlich harmonieren. Zu spüren, dass mir jemand wirklich vertraut und ich das Gefühl der Einmaligkeit erhalte. Übrigens bin ich ein Beziehungsmensch, der viel Wert auf Langfristigkeit legt und es schätzt, mit denselbem Kunden auf Sicht in Entwicklung bleibt.
Moderator: Hälst du auch Kontakt zwischen den Begegnungen, z. B. per Mail oder App?
Herrin Sarah: Selten. Ich beantworte nur Nachrichten mit Inhalt der mich anspricht. Verwicklungen in Gespräche turnen mich ab.
Moderator: Wie stehst du zu Feminisierungen, also Männern ihrer Weiblichkeit bewusst zu machen?
Herrin Sarah: Ich hatte im letzten Interview zitiert, dass mich Feminisierungen durchaus ansprechen. Leider ergab sich die Möglichkeit noch nicht, mich in dieser Sparte so auszuleben, wie ich es mir vorstelle und wünsche – was aber kein Hindernis ist für die Zukunft abseits von Studioflair!
Moderator: Kannst du uns mit einem netten Erlebnis frei aus dem Alltag einer praktizierenden Domina erfreuen? Was erlebst du da so?
Herrin Sarah: Allerdings...
Moderator: ...sagt Sarah und ruft ihren Sklaven zu uns ins Wohnzimmer. Sie bittet ihn vom Finesse Bäcker neben an ein paar Stücke Kuchen zu organisieren und nebenbei mit ihrem Hund spazieren zu gehen, während wir ungestört zum Ende dieses Interviews bei einer Tasse Kaffee kommen...
Herrin Sarah: So sieht ein Tag mit Herrin Sarah aus. Kaffee und Kuchen, nette Ausflüge aus dem Alltag heraus. Was dann zwischen den Zeilen passiert, wird auch immer diskret behandelt.
Moderator: Kontaktdaten:
Herrin Sarah: Herrin Sarah
DFH
Stuttgart
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Bebenhäuser Hof 2 - 6
70173 Stuttgart
Tel: 0155-66685015
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